NACKENSCHLAG FÜR SV MEHRING

NACKENSCHLAG FÜR SV MEHRING

Rheinlandliga Herren: SV Mehring – SG Schneifel-Stadtkyll, 1:4 (0:2), MEHRING

Mit 1:4 verlor der SV Mehring am vergangenen Freitag zu Hause deutlich gegen SG Schneifel-Stadtkyll. SG Schneifel-Stadtkyll erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier. Der Gast legte los wie die Feuerwehr und kam vor 80 Zuschauern durch Jan Pidde in der zehnten Minute zum Führungstreffer. Tim Baur beförderte das Leder zum 2:0 der Elf von Coach Jörg Stölben über die Linie (19.). Bis zur Halbzeit änderte sich am Stand nichts mehr und so ging es nach dem Pausenpfiff in den Kabinentrakt. Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff markierte Fabio Fuhs den Anschlusstreffer zum 1:2 für den SV Mehring (57.). Pidde glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für SG Schneifel-Stadtkyll (58./92.). In der 80. Minute bereits hatte SG Schneifel-Stadtkyll personell umgestellt: Per Doppelwechsel kamen Mohammad Hossein Najafi und Michael Zeimmes auf den Platz und ersetzten Baur und Klaus Hamper. Letztlich fuhr SG Schneifel-Stadtkyll einen souveränen Erfolg ein, dessen Grundstein im ersten Spielabschnitt gelegt worden war.

Der SV Mehring kassiert weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf zehn summiert. Ansonsten stehen noch sechs Siege und zwei Unentschieden in der Bilanz. Die schmerzliche Phase des Heimteams dauert an. Bereits zum dritten Mal in Folge verließ man am Freitag das Feld als Verlierer. Auf die Mannschaft von Coach Frank Meeth passt das unschöne Attribut „Schießbude der Liga“ – im bisherigen Saisonverlauf musste der SVM bereits 46 Gegentreffer hinnehmen. Trotz der Schlappe behält der SV Mehring den elften Tabellenplatz bei.

Mit erschreckenden 47 Gegentoren stellt SG Schneifel-Stadtkyll die schlechteste Abwehr der Liga. Die drei Punkte brachten für SG Schneifel-Stadtkyll keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist der SV Mehring zum SV Morbach, tags zuvor begrüßt SG Schneifel-Stadtkyll den TuS Mayen vor heimischer Kulisse.

Autor/-in: FUSSBALL.DE

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